Innere Einkehr für schönere Haut...

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Innere Einkehr für schönere Haut...

Heute geht es um wahre Schönheit, nämlich die Schönheit, die von innen kommt. Durch den inneren Frieden bringen Sie auch Ihre äußere Hülle zum Strahlen.

1. Sich Zeit nehmen

Du musst dir Zeit nehmen.
Für deine Pläne.
Für deine Wünsche.
Für deine Fragen.
Für deine Klagen.
Für deine Sorgen.
Für deine Bedürfnisse.
Für deine Ziele.
Für deine Hoffnungen.
Für deine Antworten.
Für deine Träume.
Du musst dir Zeit nehmen -
für dich.
Heute.

 

2. Entspannung für die Haut

Stressabbau im Alltag ist sehr wichtig und fördert körperliches und geistiges Wohlbefinden. Wenn einmal die Zeit oder die Motivation für spezielle Übungen fehlt, kann auch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder eine sanfte Massage entspannend wirken. Gerade in sehr stressreichen Lebensphasen benötigt der Körper solche kurzen Ruhepausen, um wieder Kraft zu tanken. Die Haut als Spiegel der Seele wird für jede Entspannung dankbar sein.

Es ist von äußerster Wichtigkeit für Ihr Wohlbefinden sicherzustellen, dass Sie Zeit für sich selbst haben. Wenn Sie sich Zeit für sich selbst nehmen, gibt Ihnen das neue Energie und Sie können Ihre Batterien aufladen. Anschließend fühlen Sie sich ausgeruht und bereit jede neue Herausforderung anzunehmen, die auf Sie zukommt.

Wenn Sie sich emotional überlastet fühlen und physisch überarbeitet sind, haben Sie nichts mehr zu geben – Ihre Reserven sind erschöpft. Das wirkt sich auf folgende Weisen aus: Sie schotten sich von anderen Leuten ab, Sie fühlen reizbar und haben das Gefühl sich ständig im Kreis zu drehen anstatt weiterzukommen. Das ist die Art und Weise durch die Ihr Körper Sie zu zwingt, Zeit für sich selbst zu nehmen.

Es gibt jedoch auch bessere Wege, um dieses Ziel zu erreichen. Legen Sie stattdessen eine bestimmte Zeit für sich selbst fest.

Eine Möglichkeit ist, sich jeden Tag für eine halbe Stunde oder mehr in einen stillen Raum zurückzuziehen. Informieren Sie Ihre Freunde und Familienmitglieder, dass Sie während dieser Zeit auf Anrufe nicht antworten werden und dass Sie nicht verfügbar sein werden.

Ihre Bedürfnisse sind ebenso wichtig wie die der anderen Leute, wenn nicht wichtiger. Sie sind es sich wert diese Auszeit zu nehmen und Sie sollten auf sich Acht geben.

Seien Sie kreativ. Denken Sie an Dinge, die Sie schon immer mal machen wollten. Es sollte etwas sein, das Ihnen Spaß macht und Sie gleichzeitig entspannt.

Diese erholsame Zeit fördert den natürlichen Heilprozess Ihres Körpers und hält Sie gesund. Auch wenn manche Menschen das zu glauben scheinen, ist der menschliche Körper keine Maschine. Er braucht Erholung um auf höchstem Niveau arbeiten zu können.

Die Zeit für sich selbst wird Wunder für Ihre geistige Gemütsverfassung wirken, aber sie kann auch zukünftige Krankheiten und Ermüdungserscheinungen verhindern. Doch nicht nur der Köper braucht Ruhe sondern auch der Geist.

Entspannungstechniken:

Yoga - der Klassiker aus Indien

Was ist das? Yoga ist bei uns seit den 70-er Jahren populär. Seine Wurzeln liegen in Indien, wo es seit Jahrhunderten als eine Methode praktiziert wird, zu innerer Ruhe und Harmonie zu gelangen. Wörtlich bezeichnet „yoga" das Anschirren von Zugtieren vor einen Wagen - im übertragenen Sinn steht es für die Einheit von Körper, Geist und Seele. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Arten von Yoga. Im Westen haben sich weniger die spirituell-meditativen Richtungen durchgesetzt als vielmehr das körperbetonte Hatha-Yoga. Es beruht auf einem System von Körperhaltungen und Bewegungen, den asanas, die mit Atemtechniken, den pranayamas, kombiniert werden.

Wie wirkt es? Yoga verhilft zu einem Zustand völliger Entspannung. Dadurch kann nach traditioneller Vorstellung die Lebensenergie, prana, ungehindert durch den Körper fließen. Verspannungen und Zerrungen werden abgebaut, der Bewegungsapparat gestärkt. Besonders bei Rückenproblemen zeigt Yoga gute Erfolge. Auch mentale Fähigkeiten wie Konzentrationsfähigkeit und Kreativität verbessern sich.

Für wen ist es sinnvoll? Yoga kann etwa ab dem zehnten Lebensjahr erlernt werden. Menschen mit großen Bewegungseinschränkungen sollten von sehr körperbetonten Varianten wie etwa dem Iyengar-Yoga eher Abstand nehmen. Wer Yoga lernen möchte, sollte bereit sein, Zeit zu investieren, um sich mit der komplexen Lehre auseinanderzusetzen. Als „Schnellkurs" ist es nicht geeignet.

Wie wird es ausgeübt? Die verschiedenen Übungen im Sitzen, Liegen oder Stehen finden auf einer rutschfesten Matte statt.

Tai Chi - Schattenboxen mit Entspannungseffekt

Was ist das? Tai Chi (oder auch Tai Chi Chuan, „Schattenboxen") ist eine traditionelle chinesische Bewegungskunst. Die langsamen, fließenden Bewegungen haben meditativen Charakter und sollen zum Abbau von Spannungen beitragen. Obwohl es ursprünglich aus der Kampfkunst des Kung stammt, ist Tai Chi heute bei uns eher als ganzheitliche Entspannungsmethode bekannt. Im Zentrum der Übungen steht jeweils die so genannte Form, ein festgelegter Ablauf aufeinander folgender Bewegungen, den „Bildern". Eine Form kann aus über 100 Bildern bestehen und bis zu maximal eineinhalb Stunden dauern.

Wie wirkt es? Tai Chi zielt vor allem auf die Dehnung und Streckung der Wirbelsäule ab. Muskeln und Sehnen werden gleichmäßig und sanft beansprucht, dadurch geschmeidig und flexibel.  Haltungsfehler werden vermindert, das Gleichgewicht geschult. Unterstützt von der richtigen Atemtechnik sorgt das Training für Entspannung und bessere Konzentration.

Für wen ist es sinnvoll? Tai Chi kann von Menschen aller Altersgruppen, besonders bei Rückenproblemen, ausgeübt werden. Weil es die Beweglichkeit verbessert, aber auf sportliche Extreme verzichtet, ist es auch für Ältere empfehlenswert.

Wie wird es ausgeübt? Die „Form" wird aufrecht mit beiden Füßen auf dem Boden stehend ausgeführt. Im Durchschnitt dauert sie nicht länger als 20 Minuten. Es gibt auch Partnerübungen, bei denen sich zwei Trainierende gegenüberstehen und an den Händen berühren.

Qi Gong - mit alter Körperkunst zu neuer Kraft

Was ist das? Qi Gong, das in China seit 5000 Jahren bekannt ist,  bedeutet soviel wie „bewusstes Lenken der Lebensenergie". Es umfasst Bewegungs- und Atemübungen, die dem Körper Kraft und Vitalität zurückgeben sollen. Ähnlich wie beim Tai Chi steht dahinter die Auffassung, dass der Mensch krank und schwach wird, sobald die Lebensenergie („qi") nicht frei und ungehindert durch die Meridiane, die Energiekanäle des Körpers, fließen kann. In einer Grundübung des Qi Gong, dem „Spiel der fünf Tiere", werden typische Bewegungsmuster von Tiger, Hirsch, Bär, Affe und Vogel nachgeahmt, die jeweils einem Meridian zugeordnet sind.

Wie wirkt es? Qi Gong führt nach chinesischer Lehre dazu, dass innere Blockaden, wie sie durch ungünstige Umwelteinflüsse und psychische Belastungen entstehen, gelöst werden. Es soll die Selbstheilungskräfte aktivieren und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern. Bei uns wird es oft als begleitende oder ergänzende Behandlung, zum Beispiel bei chronischen Krankheiten oder zur Unterstützung einer physikalischen Therapie, empfohlen.

Für wen ist es sinnvoll? Qi Gong besteht aus ruhigen, fließenden Bewegungen und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Daher eignet es sich für jedermann, auch für ältere und geschwächte Menschen oder chronisch Kranke.

Wie wird es ausgeübt? Die Übungen sind vor allem auf Atmung, Körperhaltung, Vorstellungskraft abgestimmt und können im Liegen, Sitzen und Stehen durchgeführt werden.

Autogenes Training - Absage an den Stress

Was ist das? Autogenes Training ist ein autosuggestives Verfahren, bei dem sich der Übende mit Hilfe einfacher Formeln („mein rechter Arm ist schwer") in einen Entspannungszustand versetzt. Es wurde von dem Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz in den 20er Jahren entwickelt. Er hatte an Patienten beobachtet, dass sie selber einen hypnoseartigen Ruhezustand herbeiführen konnten, den sie als angenehm und entspannend empfanden. Es gibt Ruhe-, Schwere- und Wärme-Übungen sowie spezielle für Atmung, Herz, Kopf und Sonnengeflecht (Körpermitte).

Wie wirkt es? Mit Hilfe des Autogenen Trainings kann das vegetative Nervensystem gezielt beeinflusst werden. So lassen sich Stressreaktionen (erhöhter Blutdruck, beschleunigter Herzschlag) verringern, Schlafstörungen beseitigen, Magen-Darm-Probleme lindern. Autogenes Training führt zu mehr Ausgeglichenheit und innerer Ruhe. Es wird in der Therapie psychosomatischer Beschwerden, bei Angstzuständen, Suchtleiden und Stress eingesetzt.

Für wen ist es sinnvoll? Autogenes Training ist hilfreich für Menschen aller Altersgruppen, die an Nervosität oder unter Stress leiden. Für Kinder werden oft spezielle Kurse angeboten.

Wie wird es ausgeübt? Man übt im Liegen oder in der „Droschkenkutscherhaltung", das heißt vorn übergebeugt sitzend mit auf den Knien abgestützten Ellbogen. Autogenes Training sollte in einem Kurs unter Anleitung eines erfahrenen Trainers erlernt werden. Danach kann man es täglich zu Hause anwenden, am besten dreimal täglich für jeweils zwei bis fünf Minuten.

Progressive Muskelentspannung - Druck loslassen

Was ist das? Progressive Muskelentspannung (auch Progressive Muskelrelaxation oder PMR) ist eine Methode, bei der durch willkürliches Anspannen und Loslassen einzelner Muskelgruppen der gesamte Körper in einen entspannten Zustand gebracht wird. „Vater" dieser Technik ist der amerikanische Psychologe Edmund Jacobson. Er stellte fest, dass seelische Anspannung zu erhöhter Muskelspannung führt und entwickelte Körperübungen, die gezielt muskuläre Entspannung herbeiführen sollen.

Wie wirkt es? Der Wechsel zwischen Halten und Loslassen führt dazu, dass die Muskelspannung während eines Übungsablaufs unter das normale Niveau sinkt. Die Durchblutung verbessert sich, die Atmung wird tiefer, der Übende fühlt sich ruhig und entspannt. Bei Bluthochdruck, Schlafstörungen und Stress kann man mit PMR gute Erfolge erzielen.

Für wen ist es sinnvoll? Die Progressive Muskelentspannung ist leicht erlernbar und für jedermann geeignet.

Wie wird es ausgeübt? Man legt sich am besten flach auf den Boden und schließt die Augen. Beginnend bei der rechten Hand werden nacheinander die Muskeln aller Körperregionen für jeweils fünf bis sieben Sekunden angespannt, danach für 20 bis 30 Sekunden gelockert. Schmerzende Muskeln sollten ausgespart bleiben!

3. Schwitzen für's Wohlbefinden und eine schöne Haut!

Millionen Menschen sind begeisterte Saunagänger - Tendenz steigend. Und das hat gute Gründe. Wer ein paar Stunden in der Sauna/Infrarotkabine verbringt, kombiniert das Angenehme mit dem Nützlichen.

Probieren Sie es aus. Nehmen Sie sich hin und wieder wenigstens zwei Stunden Zeit für Körper und Seele. In der Sauna .

  • pflegen Sie beim Schwitzen Ihre Haut.
  • abschalten und entspannen
  • stärkt Immunsystem und Abwehrkräfte, Stoffwechsel Herz und Kreislauf.

Mehr können Sie für Ihr Wohlbefinden kaum tun.  Und das alles völlig entspannt und ohne Hektik. 
 

4. Pflegen Sie Ihr Lächeln – und Ihre Haut...

Heute schon gelächelt? Na hoffentlich, denn es zeigt, dass es Ihnen gut geht. Lächeln bewirkt nicht nur eine Veränderung des Gesichtausdrucks. Zugleich werden Glückshormone, so genannte Endorphine, freigesetzt. Entspannung setzt ein, der Stoffwechsel wird positiv beeinflusst. Wenn wir lächeln spannen wir vor allem die Muskelpartien in der Nähe der Mundwinkel und um die Augen an. Die allseits bekannten Lachfältchen sind eine Folge davon. Aus den kleinen, freundlichen Lachfältchen müssen aber keine ernsten, tiefen Falten werden, dafür sorgt eine hauttyp- und altersgerechte Pflege.

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag."

5. Schlafen Sie sich schön!

Beim Schlafen tankt der Körper auf - ohne ausreichende Nachtruhe sind wir gereizt, angespannt und wenig leistungsfähig. Fehlenden Schlaf kann man uns aber auch ansehen ... totale Regeneration ist angesagt. Wenn so Energie eingespart wird, können Hormone ausgeschüttet werden, die unsere Zellen reparieren.

Schlafen pflegt die Haut!
Um Mitternacht ist die Haut am aktivsten. Die Zellen teilen und erneuern sich acht- bis zehnmal so schnell wie mittags. Hochwertige Nachtcremes enthalten ein ausgeklügeltes Wirkstoffsystem, das die Erneuerung der Haut durch Vitamine und andere hochwertige Inhaltsstoffe unterstützt. Auf diese Weise pflegen hochwertige Cremes nicht nur, sondern unterstützen sie auch die natürliche Regeneration der Haut. Dann laufen die Reparaturmechanismen auf Hochtouren.

Gut gepflegt durch die Nacht!
Denken Sie unbedingt daran, sich vor dem Zubettgehen mit einer milden Reinigungslotion abzuschminken! Noch besser unterstützen Sie Ihre Haut, wenn Sie eine reichhaltige, straffende Nachtpflege verwenden. Eine Augencreme, die über Nacht einwirken kann, sorgt für ein frisches Aussehen am Morgen.
Schlafen Sie sich schön!

Kurzer Schönheitsschlaf zwischendurch: (Powernapping)

  • Ziehen Sie die Schuhe aus und machen Sie es sich bequem, Couch oder Bett – je nachdem, was für Sie möglich ist. Direktes helles Tageslicht sollten Sie vermeiden.
  • Stellen Sie Ihren Wecker.  Wenn möglich, sollten Sie sich eine halbe Stunde Zeit nehmen. Das gibt Ihnen 10 Minuten bis zum Einschlafen und 20 Minuten für den tatsächlichen Schlaf.

 

6. Entrümpeln Sie Ihr Leben – und Sie werden sich wohler in Ihrer Haut fühlen

Jeder besitzt und behält Dinge, die er nicht braucht. Sie rauben Platz, schaffen Unordnung und verschließen vor Neuem.

Wenn „kreatives Chaos" in Unordnung endet, geht nicht nur viel Platz in den eigenen vier Wänden verloren, auch der Geist wird blockiert.

Werfen Sie Ballast ab. Entrümpeln schafft Übersicht und bringt Schwung für neue Ideen. Nicht jedem fällt es leicht, sich von alten Besitztümern, Gewohnheiten oder Verhaltensweisen zu lösen. Erster Schritt, um sich von Unnützem zu befreien: Ausmisten. Danach gilt es, den gewonnenen Platz auch dauerhaft frei zu halten. Dann kann Ihre Kreativität ohne Blockaden fließen und auch die Haut kann aufatmen.

Mit System ausmisten:

Einfach und gut eignet sich die Drei-Kisten-Methode für Gegenstände, Dateien oder E-Mails: In die „Schatzkiste" kommt alles was Sie lieben und brauchen. Hilfreiche Fragen: Haben Sie etwas im letzten halben Jahr benutzt? Würden Sie es vermissen, wenn es weg wäre? Nein? Dann ab in die „Müllkiste". Die schluckt alles, was Sie nicht brauchen, nicht mögen, was kaputt ist, unvollständig oder negativ besetzt. In die dritte Kiste, das „Zwischenlager", sortieren Sie ein, was Sie nicht binnen einer Minute zuordnen können. Dann: Kiste verschließen, beschriften, verstauen. Haben Sie nach einem halben Jahr nichts vermisst, kann sie komplett weg.

7. „Nein" sagen - aber richtig!

„Eine gesunde Portion Egoismus ist gut für die Seele", weiß der Volksmund. Mit einem freundlichen, aber bestimmten Nein lässt sich oft der Stresspegel senken.

Es gibt viele, denen es schwer fällt „Nein" zu sagen, die sich ständig für andere aufopfern. Dadurch wollen sie zumeist – bewusst oder unbewusst – Konflikte vermeiden. Oftmals erfahren sie für ihren Einsatz viel Anerkennung und Lob, denn der Entlastete freut sich natürlich. Doch das führt leider auch oft in einen Teufelskreis.

Wer immer versucht, es Anderen Recht zu machen, schafft es bald nicht mehr, seine eigenen Aufgaben zu bewältigen. Zudem verlässt sich das Umfeld nur zu gern auf den „Ja-Sager". Mit der Zeit wird es dann immer schwieriger, auch mal „Nein" zu sagen.

Deshalb: NEIN sagen, heißt Zeit haben!

ZEIT haben, heißt sich wohler fühlen!